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Einreise

Ausweis & Visum

Für deutsche Staatsangehörige ist die Einreise in die Russische Föderation mit einem Reisepass oder einem vorläufigen Reisepass möglich. Ein Personalausweis reicht nicht. Kinder brauchen einen Kinderreisepass mit Foto, Einträge im Pass eines Elternteils gelten nicht. Was ihr rechtzeitig prüfen solltet: Der Ausweis muss nach dem Ausreisedatum noch sechs Monate gültig sein, mitunter werden auch mindestens drei Monate akzeptiert, aber geht da lieber kein Risiko ein.

Für deutsche Staatsangehörige besteht Visumpflicht bei Ein- und Ausreise nach Russland. Im Fall der WM 2018, ebenso wie auch schon beim Confed Cup, müsst ihr mit dem Kauf eines Tickets eine sogenannte Fan-ID beantragen, die dann auch als Visum gilt. Mehr dazu in unseren Rubriken Tickets & Fan-ID. Solltet ihr jedoch ohne Ticket zur WM nach Russland reisen wollen, braucht ihr ein normales Visum. Das muss vor der Einreise bei der zuständigen russischen Auslandsvertretung beantragt und abgeholt werden. Eine Visumerteilung durch russische Grenzstellen ist nicht möglich. Weitere Auskünfte erteilt in Deutschland die russische Botschaft.

Anreise

Die Anreise über Belarus, auch Weißrussland genannt, ist insbesondere auf dem Landweg, aber auch per Flugzeug, normalerweise nicht ohne Weiteres möglich. Die dortigen Grenzübergänge sind in der Regel nur für russische bzw. belarussische Staatsbürger zugelassen. Doch die WM öffnet manchmal auch Grenzen und so ist mit Fan-ID die visafreie Ein- und Ausreise nach bzw. von Russland über das Gebiet der Weißrussischen Föderation möglich, zwischen dem 4. Juni und 15. Juli 2018.

Unabsichtliche Ein- und Ausreise: Im Grenzgebiet zwischen Polen und Russland, also in der Region Kaliningrad, ist die „grüne Grenze“ mitunter nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert. Doch wer die Grenze von Polen aus – selbst für wenige Meter – illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch den russischen Grenzdienst und mehrjähriger Haftstrafe rechnen. Gleiches gilt für die litauisch-russische Grenze (Kurische Nehrung) auf der anderen Seite von Kaliningrad. Dort gibt es keinen (durchgehenden) Grenzzaun im Dünenbereich.


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